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Hansepflege
Gemeinsames Frühstück in einer Pflege-Wohngemeinschaft, eine Pflegekraft schenkt Kaffee nach

Ambulant betreute Pflege-Wohngemeinschaft

Zu mehreren in einer gemeinsamen Wohnung leben und dabei versorgt sein – in Greifswald und dem direkten Umland. Wir sind der Pflegedienst in der Wohngemeinschaft.

Kostenlose Erstberatung

  • Selbstbestimmt in Gemeinschaft
  • Pflegedienst frei wählbar
  • Kein Pflegeheim

Was eine Pflege-Wohngemeinschaft ist

In einer Pflege-Wohngemeinschaft – auch Pflegewohngemeinschaft oder ambulant betreute Wohngemeinschaft genannt – leben mehrere pflegebedürftige Menschen in einer gemeinsamen, großen Wohnung. Jeder hat ein eigenes Zimmer mit eigenen Möbeln, Küche und Wohnzimmer werden geteilt. Der Tag hat keinen Anstaltsplan: Gefrühstückt wird, wenn man aufsteht, gekocht wird gemeinsam, wer kann, hilft mit.

Drei Wohnformen werden oft verwechselt. Das Pflegeheim ist eine Einrichtung, die Wohnen, Verpflegung und Pflege aus einer Hand erbringt – mit einem Träger, einem Vertrag und festen Abläufen. Betreutes Wohnen ist eine eigene barrierefreie Wohnung mit Notruf und wählbaren Serviceleistungen, meist für Menschen, die noch weitgehend selbstständig sind. Die Pflege-WG steht dazwischen: mehr Gemeinschaft und Betreuung als die eigene Wohnung, mehr Selbstbestimmung und Privatheit als das Heim.

In einer Pflege-WG wohnen Sie zur Miete wie in jeder anderen Wohnung – und den Pflegedienst wählen die Bewohner selbst. Hansepflege ist einer dieser Pflegedienste: Wir kommen in die Wohngemeinschaft, übernehmen Grund- und Behandlungspflege, Betreuung und Hauswirtschaft, und rechnen das wie zu Hause über Pflege- und Krankenkasse ab.

Das Gesetz kennt die Wohnform ausdrücklich und fördert sie mit einem monatlichen Wohngruppenzuschlag (§ 45f SGB XI). Entscheidend ist dabei, ob die Bewohner die Gemeinschaft selbst verantworten – sie beauftragen Präsenzkraft und Pflegedienst gemeinsam – oder ob ein Anbieter die Wohngemeinschaft organisiert. Was das für Sie bedeutet, beantworten wir unten in den Fragen.

Drei Wohnformen

Pflege-WG, Pflegeheim oder betreutes Wohnen?

Drei Wohnformen, die oft verwechselt werden. Was sie unterscheidet, sind die Verträge, die Selbstbestimmung und der Alltag.

Pflege-WG

Ambulant betreute Wohngemeinschaft

  • Trifft zu: Eigenes Zimmer mit eigenen Möbeln, geteilte Küche und Wohnzimmer
  • Trifft zu: Pflegedienst frei wählbar, Versorgung wie zu Hause
  • Trifft zu: Alltag selbst gestaltet, gemeinsam mit den anderen Bewohnern
  • Trifft zu: Wohngruppenzuschlag von 224 Euro monatlich zusätzlich (§ 45f SGB XI)
  • Neutral: Angehörige gestalten mit – die Gemeinschaft organisiert sich selbst

Pflegeheim

Vollstationäre Einrichtung

  • Trifft zu: Pflegekraft rund um die Uhr im Haus
  • Neutral: Versorgung, Verpflegung und Wohnen aus einer Hand
  • Trifft nicht zu: Ein Träger, ein Vertrag – kein frei gewählter Pflegedienst
  • Trifft nicht zu: Feste Abläufe des Hauses, Zimmer meist möbliert
  • Neutral: Leistungsbetrag für stationäre Pflege, Eigenanteil meist höher

Betreutes Wohnen

Eigene Wohnung mit Service

  • Trifft zu: Eigene abgeschlossene Wohnung, barrierefrei, mit Notruf
  • Trifft zu: Pflegedienst frei wählbar, wie zu Hause
  • Neutral: Serviceleistungen wählbar, aber wenig Gemeinschaft im Alltag
  • Trifft nicht zu: Bei hohem Pflegebedarf oft nicht mehr ausreichend
  • Neutral: Kein Wohngruppenzuschlag

Beträge nach Gesetzeswortlaut, Stand 23.09.2026 (gesetze-im-internet.de).

Unsere Rolle

Was wir in der Wohngemeinschaft übernehmen

Wie zu Hause, nur mit kürzeren Wegen: Unsere Pflegekräfte sind zu festen Zeiten in der WG – je nach Wohngemeinschaft auch durchgehend.

  • Grundpflege

    Körperpflege, Anziehen, Hilfe beim Essen und bei der Mobilität – für jeden Bewohner nach seinem eigenen Pflegeplan, abgerechnet als Pflegesachleistung.

  • Behandlungspflege auf Verordnung

    Medikamente, Injektionen, Verbandwechsel, Blutzucker- und Blutdruckkontrollen durch examinierte Fachkräfte – auf ärztliche Verordnung, über die Krankenkasse.

  • Betreuung im Alltag

    Gemeinsam kochen, Zeitung lesen, spazieren gehen, Feste feiern: Betreuung, die den Tag strukturiert und die Gemeinschaft trägt.

  • Hauswirtschaftliche Unterstützung

    Einkauf, Mahlzeiten, Wäsche und Ordnung in den Gemeinschaftsräumen – je nach Wohngemeinschaft ergänzend zur Präsenzkraft der Bewohner.

  • Abstimmung mit Angehörigen

    Feste Ansprechpartner, regelmäßige Gespräche und ein Plan, der mit den Angehörigen abgestimmt wird – sie bleiben Teil der Gemeinschaft.

  • Nächtliche Absicherung

    Ob nachts eine Pflegekraft in der WG ist, hängt vom Modell der Wohngemeinschaft ab. Wir sagen Ihnen für jede WG, die wir betreuen, wie das geregelt ist.

Bewohnerin einer Pflege-Wohngemeinschaft zeigt am eigenen Sekretär einer Pflegekraft ein altes Foto

Eigenes Zimmer

Die eigenen Möbel, das eigene Leben

In einer Pflege-Wohngemeinschaft bringt jeder Bewohner sein Zimmer mit: den Sekretär, die Bücher, die Fotos an der Wand. Die Tür lässt sich schließen, wenn man für sich sein will – und öffnen, wenn in der Küche Kaffee gekocht wird.

Unsere Pflegekräfte kommen in dieses Zuhause wie in jedes andere: mit Respekt vor Gewohnheiten, festen Zeiten und einem Blick dafür, was heute gebraucht wird.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zur Pflege-WG

Beratung

Ist eine Pflege-WG das Richtige?

Im Gespräch ordnen wir die Wohnform für Ihre Situation ein – auch wenn am Ende die eigene Wohnung mit ambulanter Pflege die bessere Lösung ist. Kein Abschluss, nur Klarheit.

Anfrage

Pflege-WG anfragen

Schreiben Sie uns, für wen Sie suchen und welcher Pflegegrad vorliegt – wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden, spätestens nach 48.

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